Bergwandern in Ecuador

Wenn Sie mit der Absicht nach Südamerika reisen, Bergwanderungen zu unternehmen, dann ist das kleine Land Ecuador das richtige für Sie. Denn dort gibt es so viele Möglichkeiten zum Bergwandern wie in kaum einem anderen Gebiet Südamerikas. Grund dafür sind natürlich die Anden, jener lange Gebirgszug, welcher sich genau durch Ecuador zieht.

Eine herausfordernde Route führt entlang des Bergsees Bariloche

Schon die Hauptstadt Ecuadors, Quito, liegt auf einer Höhe von über 2000 Metern, was für manche Menschen Wanderungen auch etwas anstrengend macht. In der ständigen Höhenluft fällt das Atmen für Westeuropäer schwerer. Sie sollten also vor einem Wanderurlaub in Ecuador etwas an Ihrer Fitness feilen. Ausdauertraining schadet in keinem Fall.

Doch nun zum Abenteuer Bergwandern in Ecuador. Unweit von Quito liegt der Cotopaxi, ein immer noch aktiver Vulkan, welcher sehr gerne von Touristen „bestiegen“ wird. Das Besteigen des 5.897 m hohen Berges – übrigens einer der höchsten Vulkane der Welt – besteht für die meisten Urlauber darin, zunächst einen Teil der Strecke mit dem Auto zurückzulegen, was bei einem Berg dieser Höhe auch angemessen erscheint. Der Cotopaxi bietet Herausforderungen genug. Eine davon ist der dichte Nebel, der oftmals in dieser Höhe herrscht und ein Weitergehen teilweise auch schwierig macht. Doch reißt der Nebel auf, gibt es vom Cotopaxi aus einen einmaligen Ausblick auf Quito. Atemberaubend kann man diesen durchaus nennen.

Neben dem Cotopaxi befinden sich dort auch kleinere Berge wie der Teleféricó und der Pichincha. Hier ist der Auf-, beziehungsweise Abstieg auf dem Rücken von Pferden oder Maultieren ganz besonders spannend – vor allem für Nichtreiter, denn besondere Anforderungen ans reiterliche Können werden hier nicht gestellt.